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Jan

Die Termine 2010 von Dipl. oec. troph. Katrin Kleinesper der Firma Sport & Food

Kochkurse

  • AOK Wellness Kochkurs: Samstag, 16.1.10, 15.00 bis 19.30 Uhr, St. Pauli, Anmeldung unter tel.: 040 – 20 23 20 20
  • Mit Genuss abnehmen: Samstag, 30.1.10, 17.00 bis 19.30 Uhr, Lecker, fettarm und nährstoffreich kochen, so macht abnehmen Spaß. Keine Verbote und große Portionen. Hier bekommen Sie die Tricks in Theorie und Praxis vermittelt. Ein leckeres vier Gänge Menü erwartet Sie. 59 € plus Lebensmittelumlage, Eppendorf, Anmeldung unter tel.: 040 – 691 71 61
  • Vegetarisch und laktosefrei!: Donnerstag, 18.2.10, 18.30 bis 21.00 Uhr, Lassen Sie nicht einfach das Fleisch und die Milch weg! In diesem Kochkurs lernen Sie, diese Lebensmittel durch andere Produkte auszutauschen und diese lecker zuzubereiten. Wert wird auf saisonales und regionales Obst und Gemüse gelegt und das die Calcium Bilanz stimmt. Der Kochkurs ist auch für Veganer geeignet. 59 € plus Lebensmittelumlage, Eppendorf, Anmeldung unter tel.: 040 – 691 71 61
  • Fit im Job: Mittwoch, 17.3.10, 18.30 bis 21.00 Uhr, Stress, Zucker, Fast Food und Fertiggerichte machen sauer und schlapp. Die Rezepte sind vegetarisch, ruckzuck zubereitet und Vitamin- und nährstoffreich, so gehören Erfolg, Spaß im Job und eine gesunde und leckere Ernährung zusammen. 59 € plus Lebensmittelumlage, Eppendorf, Anmeldung unter tel.: 040 – 691 71 61

Kochkurse gibt es für Gruppen ab 6 Personen in Eppendorf. Termin und Preise auf Anfrage, Thema nach Ihren Wünschen.

Workshop

  • 21.1.2010, Donnerstag, 18.00 – 20.00 Uhr, Bad Segeberg, Bürgersaal und Foyer im Rathaus, Neue Wege bei Arthrose, Preis 5 €, ohne Anmeldung
  • 28.1.2010, Donnerstag, 19.00 – 21.30 Uhr, VAF, Bertrand-Russell-Str. 4, Bahrenfeld, Preis: 50 €, Übersäuerung – Säure-Basen-Haushalt, Anmeldung und Information VTF tel.: 040 – 41 908 236 oder www.gym-akademie.de
  • 1.2.2010, Montag, 18.00 – 21.00 Uhr, VAF, Bertrand-Russell-Str. 4, Bahrenfeld, Preis: 20 €, Fit in den Frühling, abnehmen mit dem Säure-Basen-Gleichgewicht
    Anmeldung und Information tel. 040 – 890 60 10
  • 12.2.2010, Freitag, 16.00 – 18.00 Uhr, Bremervörde, Ostesaal im Ostehotel, Preis 5 €,
    Neue Wege bei Arthrose, ohne Anmeldung
  • 18.2.2010, Donnerstag, 18.00 – 20.00 Uhr, Rendsburg – Kulturzentrum – Saal, Preis 5 €, Neue Wege bei Arthrose, ohne Anmeldung
  • 04.3.2010, Donnerstag, 18.00 – 20.00 Uhr, Scheeßel – Dorfgemeinschaftshaus- Bartelsdorf – Saal,
    Neue Wege bei Arthrose, Preis 5 €, ohne Anmeldung
  • 11.3.2010, Donnerstag, 18.00 – 20.00 Uhr, Preetz – Aula des Friedrich-Schiller Gymnasiums, Neue Wege bei Arthrose, Preis 5 €,ohne Anmeldung
  • 19.3.2010, Freitag, 17.00 – 19.00 Uhr, Lauenburg – Festsaal im Mosaik Sport und Freizeitzentrum, Neue Wege bei Arthrose Preis 5 €, ohne Anmeldung

Abnehmen in der Gruppe

  • AOK – Gesundheitskasse: 10 Termine á 2 Stunden, plus Aqua Mix 1x/ Woche,
    Nächster Kursstart Mittwoch, 13.1.10, Bismarckstraße, Eimsbüttel
    Kosten: für AOK Versicherte kostenlos, andere Teilnehmer 200 €
    Anmeldung und weitere Infos Tel. 040 – 20 23 20 20
  • BFC – Body Fit Company: 8 Termine á 1,5 Std. Ernährung in der Gruppe, Sport im Studio,
    Nächster Kursstart Dienstag, 19.1.10, Dehnhaide
    Kosten: BFC-Mitglieder 149 €; Nichtmitglieder 189 €. Krankenkassen übernehmen (Teil-)
    Kosten bis zu 100%, min. 75 €
    Anmeldung und weitere Infos Tel. (040) 29 11 99

Ausbildungen

  • 26.-28. März 2010, Hamburg, DTB, Kurleiter Sport und Ernährung (2,5 Tage)
    Anmeldung und Information VTF tel.: 040 – 41 908 236 oder www.gym-akademie.de
    Buchen Sie den kostenlosen Newsletter – Service bei Sport & Food.
    Einfach Email schreiben an info@sportandfood.de Stichwort: Ich will rein.
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28
Okt

Tagungsbericht zum 13. Heidelberger Ernährungsforum  28.-29. September 2009, Tutzing

Weltweit sterben Millionen von Menschen an eigentlich vermeidbaren  Krankheiten. Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung sind dafür wesentliche Ursachen. Welche Rolle Bewegung und Ernährung  für unsere Gesundheit spielen, diskutierten rund 130 Teilnehmer des  13. Heidelberger Ernährungsforums am 28. und 29. September 2009  mit Experten aus den Bereichen Ernährung, Sport und  Gesundheitsförderung.
Dass es nicht ausreicht, ein paar griffige Faustregeln für mehr  Bewegung mit einigen Ernährungsempfehlungen zu verbinden, wurde  schnell deutlich. Eine genetisch begründete Ernährung gebe es nicht,  wohl aber eine Veranlagung, Energie besser oder schlechter zu  verwerten, so Dr. Gesa Schönberger von der Dr. Rainer Wild- Stiftung. Zu viel Essen und zu wenig Bewegung führen bei nahezu  jedem Menschen zu Übergewicht. Es sind aber nicht alle dick – und  das liegt weniger an den Genen als vielmehr am Verhalten.

Der trainierte Übergewichtige, das machte Prof. Dr. Martin Halle von  der TU München deutlich, ist weniger erkrankungsgefährdet als der  untrainierte Schlanke. Erst in Verbindung mit Bewegungsmangel  werde Übergewicht zu einem gravierenden Risikofaktor. Wer  chronischen Krankheiten vorbeugen will, sollte deshalb täglich 30  Minuten Sport mit moderater Intensität treiben, zur Gewichtsabnahme  60 Minuten. Neuere Erkenntnisse haben gezeigt, dass sich nicht nur  lange Trainingseinheiten positiv auf den Stoffwechsel auswirken,  sondern dass auch kurze Einheiten (mindestens 10 Minuten) addiert  werden können. Wichtig sei dabei, dass der Kreislauf richtig in  Schwung komme.

Ob Bewegung den Appetit anregt, hängt von der Intensität, der  Dauer, der Belastung und der Fitness des Einzelnen ab, erklärte Prof.  Dr. Daniel König von der Universität Freiburg. Zudem reagieren die  Menschen sehr verschieden: Manche langen nach dem Sport  besonders zu, während andere eher wenig Appetit verspüren.  Gründe für diese Unterschiede im Essverhalten seien noch nicht  ausreichend untersucht. Fest steht dagegen, dass eine Kombination  aus Diät und Sport für eine Gewichtsreduktion am effektivsten sei, da  so gleichzeitig an der Energiezufuhr und dem Energieverbrauch  angesetzt werde.

Bewegung und Sport sind zudem unverzichtbare Bestandteile für  eine gesunde körperliche, motorische, geistige und soziale  Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, so Dr. Swantje  Scharenberg vom Forschungszentrum für den Schulsport und den  Sport von Kindern und Jugendlichen der Universität Karlsruhe. Eine  Studie der TH Karlsruhe habe gezeigt, dass deutsche  Grundschulkinder durchschnittlich nur eine Stunde aktiv in Bewegung  sind und den Rest des Tages sitzen (neun Stunden) oder stehen (fünf  Stunden). Sie forderte deshalb ein regelmäßiges, vielseitig  ausgerichtetes Bewegungsangebot, das Schnelligkeit, Kraft,  Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination schule, Interesse am  Sport wecke und Bindungen schaffe.

Insgesamt wurde deutlich, dass Bewegung und gesunde Ernährung  für Menschen jeder Gewichts-, aber auch jeder Altersklasse wichtig  sind. Dass wir altern – und das tun wir ab etwa dem 25. Lebensjahr –  ist unausweichlich. Doch wie wir altern, haben wir bis zu einem  gewissen Grad selbst in der Hand, betonte Prof. Dr. Petra Lührmann  von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Denn  neben Veranlagung und Umwelt spiele der Lebensstil eine entscheidende Rolle für den Alterungsprozess. Ausgewogenes Essen  und körperliche Aktivität können altersbedingte Veränderungen, wie  beispielsweise die Abnahme der Muskelkraft und der  Immunfunktionen, verlangsamen und so zum Erhalt und zur  Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
Dies bestätigte auch Dr. Jennifer Anders vom Albertinen-Haus  Hamburg, die das Programm „Aktive Gesundheitsförderung im Alter“  vorstellte. Kern dieses ganzheitlichen Vorsorgeangebots sei das  sogenannte Kleeblatt-Konzept, bei dem Experten gemeinsam mit den  Senioren anhand individueller Möglichkeiten, Risiken, Vorlieben und
Abneigungen Gesundheitsempfehlungen erarbeiten. Neben der  Ernährung und der körperlichen Aktivität spiele auch das soziale  Umfeld eine bedeutende Rolle, da der körperliche Abbau älterer  Menschen häufig durch psychische Probleme hervorgerufen werde.

Sinnvoll sei, Konzepte wie dieses flächendeckend in die ambulante  Versorgungsstruktur Deutschlands zu implementieren, um so  langfristig Morbidität und Pflegebedürftigkeit im Alter zu senken.  Auch bei der Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen sei ein breiter Ansatz wichtig, so Dr. Andrea Lambeck von der Plattform für Ernährung und Bewegung e.V. Berlin (peb).  Dies zeige der Erfolg des Projekts „gesunde kitas · starke kinder“, das  zum Ziel hat, die Gesundheitsförderung systematisch mit dem  Bildungsauftrag der Kindertagesstätten zu verzahnen. Allerdings  gebe es dafür kein „fertiges“ Baukastensystem. Vielmehr entwickeln  die Einrichtungen gemeinsam mit geschulten Coaches ein auf sie  zugeschnittenes Konzept und setzen die Ziele je nach vorhandenen  Möglichkeiten selbst fest. Neben der Ernährung und der körperlichen  Aktivität spiele auch die Entspannung eine wesentliche Rolle.

Prof. Dr. Winfried Banzer, Sportmediziner an der Universität  Frankfurt, sieht den entscheidenden Schritt darin, sich überhaupt zu  bewegen. Für Menschen, die bisher wenig bis gar nichts getan  haben, seien Alltagsbewegungen ein guter Einstieg für mehr  körperliche Aktivität. Um aber letztendlich einen größeren  gesundheitlichen Nutzen zu erreichen, müsse das eigentliche Ziel  eine regelmäßige sportliche Betätigung, z. B. in einem Verein sein.  Häufig ändere sich dadurch auch die Grundeinstellung zum eigenen  Körper und könne so ganz automatisch auch zu einer gesünderen  Ernährung führen.

Die Tagung hat gezeigt, wie wichtig es ist, Maßnahmen der gesunden  Ernährung mit Maßnahmen der körperlichen Aktivität eng zu  verzahnen – nicht nur zum Schutz der Gesundheit des Einzelnen,  sondern auch für das Zusammenleben der Generationen und  Kulturen. „Die dafür wesentlichen Konzepte sind bekannt und  evaluiert, jetzt müssen Taten folgen“, so Prof. Dr. Martin Halle zum  Abschluss des Forums.  Das 13. Heidelberger Ernährungsforum fand in Kooperation mit der  Evangelischen Akademie Tutzing und dem Zentrum für Präventive  und Rehabilitative Sportmedizin der TU München statt.

Weitere Informationen:
Dr. Rainer Wild-Stiftung
Nicole Schmitt
Tel.: +49 (0) 6221/75 11-225
Fax: +49 (0) 6221/75 11-240
E-Mail: nicole.schmitt@gesunde-ernaehrung.org
Internet: www.gesunde-ernaehrung.org

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